Encyclopædie der Naturwissenschaften. Abt. 2, T. 2, Handwörterbuch der Pharmakognosie des Pflanzenreichs / herausgegeben von G.C. Wittstein.
- Wittstein, Georg Christian, 1810-1887.
- Date:
- 1882 [pref. 1883]
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Credit: Encyclopædie der Naturwissenschaften. Abt. 2, T. 2, Handwörterbuch der Pharmakognosie des Pflanzenreichs / herausgegeben von G.C. Wittstein. Source: Wellcome Collection.
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![Add-Add. Folia Celastri. Celastriis obsciirus. Pentandria Monogynia. — Celastreae. Baum mit eiförmigen, ohen abgerundeten oder ausgekerbten, etwas in den Blattstiel verschmälerten Blättern; der Blattstiel ist holzig, 7—8 Millim. lang, die Lamina lederartig, 3—6 Centim. lang, 2—3^ Centim. breit, bei jüngeren Exem- plaren flach ausgebreitet, bei älteren etwas zum Mittelnerv gefaltet und durch Rückwärtsbiegung des Mittelnervs wenig gekrümmt, durchaus unbehaart. Der Blattrand gekerbt, das Blatt selbst netzaderig, der weissliche Mittelnerv auf der Unterseite ziemlich stark hervortretend. — In allen Hochländern Abessiniens einheimiscln. Gebräuchlicher Teil. Die Blätter; sie sind trocken hellgrün bis bräun- licli-griui, riechen ähnlich dem schwarzeii Thec, und schmecken adstringierend bitter. Wesentliche Bestandteile. Nach Dragendorff in 100: 3 ätherisches Oel, 8 Schleim, 11 eisenbläuender Gerbstoff, 5 Bitterstoff, 2,4 Weinsteinsäure. Anwendung. In Abessinien gegen die dort vorkommende Kollakrankheit, d. h. Krankheit in den Kollas (Niederungen), wo sich miasmatische Dünste ent- wickeln. Ad-Ad ist der abessinische Name des Gewächses. Celastriis ist abgeleitet von y.r]Äas (die spätere Jahreszeit, Spätherbst); die Früchte werden sehr spät reif. Kv)Aaj-fjo; des Theophrast ist aber nicht unsere Gattung, sondern PJiilyrea latifolia. Adlerfarn. (Farnkrautweiblein, Flügelfarn, Jesus Christuswurzel.) Radix (Rhizoina) Ptcridis aqiiilinac, Filicis foeminae. Pteris aqiiilina L. Cryptogamia Filices. — Polypodicae. Eine der grössten deutschen Farne, mit tief gehendem Wurzelstocke, 60 Centim. bis i Meter 50 Centim. hohem, aufrechtem, eckigem, ganz glattem, steifem Stengel, der sich oben in 3 grosse, zum Teil 60 Centim. lange, flach ausgebreitete, zusammengesetzte, hochgrüne, glatte Wedel teilt, mit doppelt ge- fiederten Zweigen, die Fiederchen schmal lanzettlich, ganzrandig, die untersten gefiedert-geteilt mit länglichen stumpfen Einschnitten, ihr Rand etwas umgebogen, und längs desselben sind auf der untern Seite schmale, linienförmige Häufchen von sehr kleinen gestielten Kapseln, mit dem vom Rande entspringenden](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21778826_0011.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)