Die Untersuchung der hinteren Larynxwand / von Gustav Killian.
- Gustav Killian
- Date:
- 1890
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Untersuchung der hinteren Larynxwand / von Gustav Killian. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![v^rticalen Spieselstcllung eine üeberbeuguog des Kopfes nach rückwärts iCrtht Zorund oder wenigstens ein Grund mit, warum be. einer TewE horilllen Spiegelstellung schon eine Geradeste ung des iopfes erforderlich wird, liegt darin, dass nur Hinderniss beseitigt werden kann, welches sonst den e n- und aus- fr den Lielustrahlen, und zwar bei vertikaler Spiegeiste lung von QoHar. rip« Ohpfkiefcrs bci horizontaler von Seiten fies UnteiKicieis Llt tun.e -ürde. (Vergleiche auch Klinik der Meftenls Kehlkopfes, pg. 79, und Praktische Anleitung zur Laryn- ''t^l^c^i^ der Gesellschaft der Aerzte zu Wien, 1860, No 21 11 323V Ich habe schon früher bemerkt, daß nian, um Theile aer Vorderfiäche der hinteren Kehlkopfwand zu sehen, m vielen Fällen den Kopf gerade halten oder nur unbedeutend nach hinten neigen lassen müsse. Am eingehendsten spricht er sich aus in seiner Klinik dei Krank heiten des Kehlkopfes und der Luftröhre (Wien ]866) p. 85 u. 86^ Die vordere Fläche des oberhalb der Glottis geie cenen Abschnittes der hinteren Kehlkopfwand lässt sich Mufig nur theilweise untersuchen. Da sie gerade entgegengesetzt der hinteren Kehldeckelfläche nach vorn und aufwärts sieht, muss man den Kopf die gerad e Stellung einnehmen lassen, wie sie m J^ig. i ) abgebildet ist, oder eine noch vollkommener gerade, wobei dif obere Zahnreihe horizontal steht und die unteren Ränder der oberen Schneidezähne mit der Mitte des Näpfchens ungefähr in die gleiche Horizontalebene fallen Man kann bei diesen Kopfstellungen von der genannten Partie eine Profilansicht erhalten, welche sich der Vorder (en face) -Ansicht mehr nähert, als dies häufig bei nach rückwärts gebeugtem Kopfe der Fall ist Insbesondere treten die WRiSBEEG'schen Knorpel, sowie auch die vorderen Ränder und inneren Flächen der Giesskannen, der knorpelige Theil der Glottis oft deutlich l^ervo^ Kehlkopfspiegel hat hierbei mehr horizontal zu stehen, und das Liebt muss' nahezu horizontal einfallen^). Die letztere Ausführung ist uns die werthvollere, weil am meisten gereifte Die Grenzen der Leistungsfähigkeit des modificirten Verfahrens sind daraus klar ersichtlich, vor allem, dass es nicht für die Betrachtung der pars cricoidea der hinteren Larynxwand ausreicht. Für diese lasst er die Vorschriften gelten, welche er für die Spiegeluntersuchung der Luftröhre und speziell deren hinterer Wand macht, und sagt darüber: „Diese Theile, welche vor mir noch Niemand gesehen hatte, sah ich 1) Vergl. unsere Fig. 9. . ■ u ^ oq 2) Vergl. auch „Prakt. Anleitung zur Laryngoskopie ,^p. ^b.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b20397380_0013.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)