Volume 5
Die Physiologie als Erfahrungswissenschaft ... / Bearbeitet von Karl Friedrich Burdach. Mit Beiträgen von Karl Ernst von Baer und H. Rathke [E.H.F. Meyer, J. Müller, R. Wagner, E. Burdach und J.F. Dieffenbach].
- Burdach, Karl Friedrich, 1776-1847
- Date:
- 1826-1840
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Physiologie als Erfahrungswissenschaft ... / Bearbeitet von Karl Friedrich Burdach. Mit Beiträgen von Karl Ernst von Baer und H. Rathke [E.H.F. Meyer, J. Müller, R. Wagner, E. Burdach und J.F. Dieffenbach]. Source: Wellcome Collection.
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![50?afene beg DrganiömuS \vk ba6 ^(tlgemcine jum S5efonbern ftd) t)er{)d(t (§. 774, d, e). S5ci feiner ndmlicf) njeid)t eö in S5efonbec^eiten au6 einanber, ge]()t a(ö ^fttgemeine^ unter in ber ^ntiuicfeiung mannid^fattiger ^robucte unb jerfdltt in nerfdf)iebene fpecielte gormenj bei feiner SSilbung werben bie ners fd)iebenen 5D?aterien in (^in^eic aufgenommen, bie einjetnen Siffe^ renjen tbfen ftcf) auf unb burd)bringen ftd) §u ^arjleltung beS 2(llgemeinen. Unb wie baö dupere Seben uberalt nur ber 2(uöbru(f be6 innern i)l, fo oerfünbigt aud) bie ^Bewegung be6 S5lute^ in il)ren beiben $Ricl{)tungen ben ©egenfa^ biefeö innern 5öecl^fel6 (§. 775, A): bie nad) aupen ftd) ergef)enbe, centrifugale, in ^un« bertfdltige SJerjweigungen fid) fpaltenbe arterielle Strömung ijl nichts 2(nbere6 benn bie rdumlic^e 2tnbeutung ber (Entfaltung be6 S5lut6 in oielfacbe S5ilbungen, fo wie in ber nad) innen gel)enben, eens tripetalen, fammelnben unb nereinenben S3enenflr6mung ba5 0tres ben, bie nerfebiebenen gormen ber ED^aterie auf bie ^(llgemeinbeit beö S5lut6 5urüd5ufübten, ftd) offenbart. — 3^ur in ibwe ges genfeitigen ^Serfnüpfung pellen fie ben SSilbung^b^rgang bar 5 aber beoor wir fte in fold)er @efammtl)eit auffaffen, muffen wir fte einzeln betrachten, ^a fie nun einen gefd)loffenen Äreiö au^mas eben, in welchem ^inö immer wieber bureb ba6 2lnbere bebingt wirb, fo febeint eö gleichgültig, in welcher £)rbnung wir fte abbans beln. Snbejfen ip e6 wohl am pa^enbpen, wenn wir oon bem auögeben, wa§ am allgemeinpen oorfommt, am wenigpen t?orauös febt unb am meipen bie^ ip aber bie 3^tpbung be§ S5luteö. £)enn fte ftnbet am allgemeinpen, im ßeben wie im 2!obe (§. 665 — 672), 0tatt, jwar auf febr nerfebiebene Sßeife: hier beöorganiftrenb, bort organifirenb, überhaupt aber boeb mit offenbarer 3lbnlicbfeit; fobann werben ihre ^rjeugniffe bie SD^ittel, bureb welche bie SSlutbilbung 5U ©tanbe fommt, unb beren Äennts ni^ ber 2ebre non ße^terer notbwenbig norau6geben muf. §. 778. a) ^ie lebenbige 3erfe|ung be^ SSluteö begreift bie 9?utrition unb 0eeretion in ficb. SBort 3^utrition ober ^rs ndbrung ip einerfeitö jweibeutig, inbem man halb ben ganzen .!pers gang fortbauernber S5ilbung organifeber ©ubpanj mit ^infcblup be(5 S3lute6, balb ben 2fnfang^punct biefe6 Jpergange^, bie 3(ufnabme unb](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29328834_0005_0018.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)