Physicalische chymische Abhandlung von dem sonderbahr feuerbeständigen und zartflüssigen Urin-Saltz und dessen weitläuftigen Anwendung und Nutzen. Ingleichen eine Untersuchung der Verbindung eines Acidi Vitrioli mit dem sauren Weinstein / [Johann Heinrich Pott].
- Pott, Johann Heinrich, 1692-1777
- Date:
- 1761
Licence: Public Domain Mark
Credit: Physicalische chymische Abhandlung von dem sonderbahr feuerbeständigen und zartflüssigen Urin-Saltz und dessen weitläuftigen Anwendung und Nutzen. Ingleichen eine Untersuchung der Verbindung eines Acidi Vitrioli mit dem sauren Weinstein / [Johann Heinrich Pott]. Source: Wellcome Collection.
24/96 (page 4)
![tttSgm, inb«m eö biffiö unter bie Äteinobe berer c&^tnifc^en Produßorun» ' mit ju red;nen iil; bcnn icb gefiele gern, bo0 id) eö ebenfalls noc& nid)t ^in* W«g(id) erfcbbpfet, aber mcrflid; weiter befbrbert bube, unb ba^ ijl inetn (Snbjwecf; benn eö wirb wob( niematö eine 0ad)e uon einem SJien* leben fo exhauriret werben, btt§ nid)t anbere bernad> nod; feiten guftS^e unb QJerbejfetungen baju auöpnben fbnnen. SJon 6cm ©er Urin bon ?9lenf(ben ifl alfo baö ^3aupt«Sub]eauni, barauö bie« Subjeäo. ffg @(j(j (»eireitet wipb, bed) madben einige nod) barinn eine befonbere'SBabi» baf er nur foll bon gefunben 50lenfd)ett genommen werben, benn im Urin bon alten unb Pranefen Seuten foll man nidjtö finben, babin jielet aud) ^r. *!5)encfel mit ben 3Borten: quo urina hominis fani non parce featet; an» bere prsetendiren baju nur ben Urin ber ganj faturat i(l, unb beO ?i)?or» genö gelaflfen wirb, anbere ben Urin bcn reinen .Knaben, anbeve wieberUrin bon foldjen Seuten, bie nid)t^ alo Qßcin trinefen; anbere in ben CDJonaten OJdrj, 5lprii unb SOJap bom er|Ten ^Siertel bid jum bolien ?Olonb, Ob nun wobl nid)t ju leugnen, baß biefe berfd)iebene Slrten allerbingO eine difFeren- , te Proportion beß ©aljcß fcwol, alß berer übrigen Contentorum liefern, fo iß eß bod) ordinair nidjt notbwenbig, barinn ju fcrupuleus ju fepn, unb auf eine befonbere '2Baf)i ju beßeben, benn fte liefern boeb alle eine jiemlidie Portion o^ne Unterfdjeib. 9?ur baß bie würefiid)e 2ß4rme jur gdulung unb beren Sß.efd;leunig»ing be^ gewiffen 5lbßd)£fn «ueb waß borjugli* «beß bat, €r wirb aber aud) unter berfd)iebencr 5lrt angewenbet; bie Slltenprae- tendiren burebgebenbß, baß folcber erß müfie fein? 3«i£ gefdulet haben, unb unter ben neuern gleidjfallß 4)aupt unb mebrere; hingegen ßnb um ter bcn neuern «liebe, fonberlicb ber große Boerhaave unb ,t)r. D. <Sd)toji fer, bie ibn gan| frifeb, ohne »orber gegangene gdulung nehmen: ©aßaber (ß gewiß, baß man boju fowol ben frifd)en alß ben gefaulten nehmen f6n» ne, nur baß ber gefaulte etwaß mehr giebt, fonbcrlid) in 2lnfebung beß Phofphori auch gern größere Srpßallen formirf, unb bepbem frifeben bleibt («id)tein mehrerer‘^beil non bem ßußigen 0a!j in bem cubifd)cn 0alj ju» rücf, unb mad)t mehr Umßdnbe in ber reinen ©cbeibung. ©abero, wenn ' ^r.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30526231_0024.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)