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A man absurdly well-prepared for the cholera epidemic of 1832; representing the overabundance of questionable remedies and protections against cholera. Etching, c. 1832.

Saphir, Moritz Gottlieb, 1795-1858.
Date
c. 1832
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Available online

view A man absurdly well-prepared for the cholera epidemic of 1832; representing the overabundance of questionable remedies and protections against cholera. Etching, c. 1832.

License

Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
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Credit: A man absurdly well-prepared for the cholera epidemic of 1832; representing the overabundance of questionable remedies and protections against cholera. Etching, c. 1832. Credit: Wellcome Collection. Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

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About this work

Publication/Creation

Nürnberg : P.C. Geissler, c. 1832.

Physical description

1 print : etching ; platemark 26.7 x 19.9 cm

Lettering

Porträt eines Cholera-Präservativ-Mannes nach Saphir ...

Publications note

On the 'Preservativmann' in caricatures on cholera, see E. Holländer, Die Karikatur und Satire in der Medizin, 2nd. ed. Stuttgart: Ferdinand Enke, 1921, pp. 175-187; and A. Weber, Tableau de la caricature medicale, Paris: Editions Hippocrates, 1936, pp. 116-119

Reference

Wellcome Library no. 17849i

Lettering note

Lettering continues: Ein Mensch, mit allen Präservativen versehen, muss folgendermassen einhergehen. Um den Leib erst eine Haut von Gummi Elasticum, darüber ein grosses Pechpflafter; über diesem eine Binde von 6 Ellen Flanell. Auf der Herzgrube einen kupfernen Teller. Auf der Brust einen grossen Sack mit warmen Sand. Um den Hals eine doppelte Binde, gefüllt mit Wachholderbeeren und Pfefferkörnern; in den Ohren zwei Stück Baumwolle mit Kamper; an der Nase hat er eine Riechflasche von Vinaigre des quatre voleurs hängen, und vor dem Munde einen Kalmuszweig. Über den Binden ein Hemd in Chlorkalk, darüber eine baumwollene Jacke, darüber einen heissen Ziegel, und endlich eine Weste mit Chlorkalk; flanellene Unterbeinkleider, Zwirnstrümpfe in Essig gekocht, und Schafwollstrümpfe darüber mit Kampher eingerieben. Sodan zwei Kupferflaschen Sohlen mit heissem Wasser gefüllt und Oberschuh darüber. Hinter den Waden hat er zwei Wasserkrüge hängen. Sodann einen grossen Uberrock aus Schafwolle mit Chlor, und über dem ganzen Anzug einen Mantel aus Wachsleinwand und einen dito Hut. In der rechten Tasche trägt er ein Pfund Melissenthee und ein halbes Pfund Eberwurzel, in der linken Tasche ein Pfund Breckwurzel und ein halbes Pfund Salbey. In der Westentasche eine Flacon mit Kamillenöl, und in der Hofentasche eine Flasche Kamperäther. In dem Hut eine Terrine Gratensuppe, in der rechten Hand einen ganzen Wachholderstrauch, und in der linken Hand eine Akazienbaum, hinter sich an den Leib gegürtet schleppt er einen Karren nach sich, auf welchem sich 15 Ellen Flanell, eine Dampfbackmaschine, ein Sechtschaft, 10 Frottirbürsten, 18 Ziegel, zwei Pelze und ein Bequemlichkeitstuhl befinden. Über dem Gesicht muss er noch eine Larve aus Krausenmünzenteich haben, und im Munde ein Viertelpfund Kalmus. So ausgerüstet und so versehne, ist man sicher, die Cholera - am Ersten zu bekommen.

Creator/production credits

The author of the text was M.G. Saphir and the print may have been originally etched for Saphir's humorous journal, Die deutsche Horizont. Evidence also exists that the caricature was originally French and published in Dijon in 1832. On the Schuler there is lettering above the cart reading: Wein u. Hühner ist das beste

Languages

  • German



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