Die syphilitischen Krankheiten mit vergleichender Prüfung ihrer verschiedenen Heilmethoden : und besonderer Würdigung der Behandlung ohne Mercur; nebst einem Anhange über die Prostitution / von Giraudeau de Saint-Gervais ; aus dem Französischen nach der 2. Ausg. des Originals unter Mitwirkung des Verfassers übertragen ; mit den Kupfern der Original-Ausgabe.
- Giraudeau, Jean, 1802-1861.
- Date:
- 1841
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die syphilitischen Krankheiten mit vergleichender Prüfung ihrer verschiedenen Heilmethoden : und besonderer Würdigung der Behandlung ohne Mercur; nebst einem Anhange über die Prostitution / von Giraudeau de Saint-Gervais ; aus dem Französischen nach der 2. Ausg. des Originals unter Mitwirkung des Verfassers übertragen ; mit den Kupfern der Original-Ausgabe. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Francis A. Countway Library of Medicine, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Francis A. Countway Library of Medicine, Harvard Medical School.
402/630 (page 14)
![fd&uppenartige gtedjte. 3$ t>erorbnete if>r Borgens unb 2Cbenb$ eine SMojre'fd&e 9>tEe. ©d&on am ^wetten Sage, nad&bem fte erjt bret Etilen genommen, fd^tx>oll t>a$ 3al)nfleifd[) an unb e$ zeigten ftd& ©efd&würe. £)er 2Ctl)em fyattt jenen unangenefc men ©erud), \>m gewöl)nlid& ba$ £luec?ftlber erzeugt. 9?a<# jelm Sagen fcerfd&wanben tiefe Sufdlle. ©inen d^nltd^en Jad beobachtete id) bei einem ©la&naler t>on guter GEonfütution. ©ein lix^t vjattt tym fcerorbnet, 9ftor- genS unb 2Cbenb3 einen Kaffeelöffel van ©wieten'S * Stopfen in einem jrarfen ©arfaparillbecoct $u nehmen. ©cfyon beim werten 2öffeld)en waren 3al)nfleifd&, 3«nge, (&aumm, ber in- nere Streit ber Sßangen unb be$ $alfe3 fyeftig entjünbet. £)er Kranfe empfanb Uebelfett, fpie fortwdljrenb, fyatte einen übelried&enben %xv)tm unb einen flarlen üJftetaügefcfymacf in ber Äel)le. <5r glaubte vergiftet ju fein, unb würbe btn 2lr$t be- nuncirt fyabtn, fyätti i$ il)n ntc^t abgehalten. ©ine britte ^Beobachtung machte id) an einer »erljeirat^e- Un breißigidfyrigen $xau, bk jiemlic^ gut conftituirt, aber fefyr nert>6$ war. $ftan fyattt h)x Borgens unb 2tbenbS einen ©^ loffel Solufprup, worin man in einer falben Slafcfye t>ier ©ran Sublimat auflofen lieg, fcerorbnet. ©cfyon natfy Um vierten ©ßloffel fd)woll baS 3almfleif$ <w, eS jeigte ftcfc txn fefyr heftiger ©peid^elflug, ber W^tm würbe übelried)enb unb bie Sd^ne fd)wdr$ten ffcfy. 3)er ©peicfyelflufj bamxtt langer aU 14 Sage, bk 3dlme blieben über fed&S Monate fdjwarj. %tK)n\x$t gfdlle werben »ort mehreren Tterjten erjagt, j. 33. t>on 3)eöergie. @3 ift alfo gewig, ba$ fcfyon eine geringe Quantität £luecfftlber juweilen auf bk ©peicfyelbrüfen unb bte ©d&letml)aut be3 £alfe£ wirfen fann. 2(ber xvk laßt ft# ein fold)e£ Sfafultat erfldren? ©twa au$ ber (^mpatlne jwifctyen bem fragen unb bm gereiften Steilen. Wtan fonnte bann mit 3£e$t fragen, warum nid&t alle in bemfelben ©rabe reU jenbe <2ubjran§en eine fold&e SBirfung l^aben. SGBenn man ]kty, baß ba$ £luecfftlber fd&on na<# ber erfien ober jweiten](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2105437x_0402.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)