Untersuchungen über die Entwickelungsgeschichte der Fische : nebst einem Anhange über die Schwimmblase / von Karl Ernst von Baer.
- Baer, Karl Ernst von, 1792-1876.
- Date:
- 1835
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Credit: Untersuchungen über die Entwickelungsgeschichte der Fische : nebst einem Anhange über die Schwimmblase / von Karl Ernst von Baer. Source: Wellcome Collection.
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![B vit ith ö litt*), ^'a if&n'-ah n **), Söhellhämmer*** ****) *****))i RofSeiithal^^^öhd Cu Vier ***»**), Ich habe in mbhterfcii' zei^tiedbrten* ScIiWerdffischen auch nichts Aehttlidhes gesehen, w^nh man nicht Luft- blasen, die sich beim Trocknen halb fauler Schwimmblasen zwischen detti'Peiiitohäal-Ueberzuge und der dicken Haut ;jler , Sch]wimmblase zeigen, so .benennen,.yyill. Was aber auch Herr Brodbelt gesehen haben mag [das Original steht mir nicht zu Gebotet)], so hätte man keine Lungen-Äehnlichkeit darin finden dürfen, da nach Brodbelt selbst diese Zellen nicht mit einander communiciren sollen. Was wäre das fiir eine Lunge? Und iiberdiess fehlt der Ausführungsgang! h;ni ■ tu 3 191 Ut 9KI9 9ib : l'lA -i ,: ■, . ' •. ;, ■ . Endlich hat aber Cu vier eine Schwimmblase aus Silurus Fölü beschrieben und abgebildet, die mit einem Äusführüngsgang versehen, unvollständige Scheidewände, also zusammenhängende Zellen hat tt). Hus chice ffr)'nennt zwar’ die Schwimmblase Silitrus 'ctttaphbdcius ' tdsf 'eine' ähnliche. In diesem Fische finde ich aber äusSe'r einer Larigsscheidewartd limine andere. — So ‘Scheint also der Völlige Bau bisher nur in Silurus Felis gefunden zu seyn. Ich habe lidiiVe ^Gelej^enlleit gehabt, diesen Fisch selbst zu untersuchen, bemerke jedoch, dass, da die äussere Wand nach Cu vier’s Zeichnung nicht für die einzelnen Zellen vortretend ist, das Verhältniss der innern Räume nicht anders sich zeigt, als auch für die Lufträume in Knochen. Was die seitliche Duplicität anlangt, so finde ich in ihr den stärksten Beweis nicht für, sondern gegen die Lungen-Äehnlichkeit der Schwimmblase. Diese Duplicität ist ja nur im Bichir (Polypterus niloticus Geoff.) durchgeführt ifif), in einigen andern Schwimmblasen ist das vordere oder hintere Ende getheilt. Wie ist es verständlich, wenn die Schwimmblase die Lunge höherer Thiere ist, muss man hier fragen, dass bei dem vielfachen Wechsel, dem dieses Organ unterworfen ist, doch die seitliche Duplicität nicht öfter hervortritt? Und wenn auch einzelne, mir nicht bekannte, Schwimmblasen sich mehr der Natur der Lungen in einigen Verhältnissen näherten, würde man darauf sehr viel Gewicht legen dürfen? Haben doch alle Theile des pneumatischen Apparates die allgemeinsten Verhältnisse der Lungen ttfff). Diese könnten zu- weilen gesteigert werden. So finde ich unter den mir bekannt gewordenen Schwimmblasen die untere Hälfte von der Schwimmblase des Aals so blutreich und dünnwandig, dass es mir nicht unwahrscheinlich ist, sie diene dem Thiere zur Athmung, wenn es das Wasser verlässt. Freilich ist auch sie gegen den Speisekanal verschlossen, was ich nicht erwartet hatte. Ob sie nicht erst spät sich schliesst. Die andere Hälfte hat aber die gewöhnliche Beschaffenheit der Schwimmblasen. *) Hist. anat. Cent. II. No. 16. **) Disquisiiio de Xiphia 1694. 4tO. Reg. ***) De anat. Xiphiae Hamb. 1704. 4to und in Vdleniini Amphit. Zootom. ****) Abhandlungen der schwed. Akademie B. 32. *****) Abhandlungen ans dem Gebiete der Anatomie, Physiologie und Pathologie. 1824. *******^ j£iSi0ire nai, des Poissons VIII. p. 23. j) Duncan. med. annal. Vol. I. (1796) p. 394 tt) Vergl. Anat. Bd. IV. S. 686. Taf. 25. Fig. 5. •{{•■{■) Dissertatio de vesica naiaioria 1828. p. 38. 'ff’H') Geoffroy in den Annales du Museum Vol. I. p. 65. Es ist zu bedauern, dass der Verfasser nicht angiebt, ob die rechte oder die linke Schwimmblase die grössere ist. ifttt) Ich habe in der Isis 1826. S. 827 n. folg, darauf hingewiesen, wie auch in den Nebenhöhlen der Nase eine all- gemeine Beziehung zu den Lungen nicht fehlt. 7](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22289173_0055.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)