Das primäre Magensarkom mit cystischen Lebermetastasen : klinisch-pathologisch-anatomischer Beitrag ... / von Peter Hans Hosch.
- Hosch, Peter Hans.
- Date:
- 1907
Licence: In copyright
Credit: Das primäre Magensarkom mit cystischen Lebermetastasen : klinisch-pathologisch-anatomischer Beitrag ... / von Peter Hans Hosch. Source: Wellcome Collection.
10/42 (page 8)
![reicht bis zur Spina iliaca ant. sup., sehr hart, verdickt. Druck in der Lebergegend sehr schmerzhaft. Pat. abgemagert, blaß. 14. VIII. An beiden Beinen Ödem. 13. X. Allgemeinstatus unverändert. Tumor in ab domine eher etwas größer geworden. 6. XI. Pat. hat stark abgenommen in den letzten Tagen, klagt über Schmerzen im Leib. Pat. sieht blaß und hinfällig aus. Im Urin roter Niederschlag. Harnsaures Natron. Opal. 15. XI. Ödem an den Beinen und am Skrotum. Trainage mil Troikarts. Im Harn viel harnsaures Ammoniak und granulierte Zylinder; opal: 19. XI. Leib immer noch stark gespannt, mehr gefüllt als sonst Am Sacrum beginnender Decubitus. 23. XI. Pat. nicht mehr ganz klar, spricht zeitweise irre, stand ir der Nacht auf. Er wird plötzlich von großer Schwäche befallen. Atemnot Abnahme der geistigen Kraft. Nach 2x/2 Stunden tritt Exitus ein. Die Temperatur war in der ganzen Zeit meist in normaler Höhe Manchmal Anstieg abends auf 38°. Fünfmal Anstieg auf 39°. Die Kurv zeigt im allgemeinen kleine Schwankungen; die tägliche Differenz zwische] Morgen- und Abendtemperatur beträgt meist 1—1,5°. Die letzte WochJ vor dem Exitus wird die Kurve auffallend flach; Tagesdifferenzen von nu| 0,3°, ja nur 0,1° kommen vor. Als sehr labil kann der Puls bezeichnet werden. Er schwankt zwisckeii 60—120 Schlägen in der Minute. Bei Temperaturanstieg steigt der Pull entsprechend; doch auch unabhängig von Temperaturschwankungen zeig! die Pulskurve an verschiedenen Stellen größere Ausschläge. Schon 1 % Mol nate vor dem Exitus steigt die Pulskurve am Abend einige Male unveii liältnismäßig hoch über die Temperaturkurve an. 2 Wochen vor dem Abi. leben kommen Abendzahlen bis 130 vor, die am folgenden Morgen nur ein! Verringerung auf 120 pro Minute erfahren. Wo, wie oben beschrieben, diI Temperaturkurve vor dem Tode einen sehr flachen Verlauf zeigt, wird auej die Pulskurve sehr flach; Differenzen von nur 2—3 Schlägen z wische* Abend- und Morgenzahlen kommen hier vor. Die Respiration hält sich während der ganzen Dauer der Krankhel zwischen 20—30 Atemzügen in der Minute, mit nur wenigen Ausschlägel über und unter diesen Zahlen. Das Körpergewicht, das 1901 angeblich 99,5 kg betrug, hatte bei:* Eintritt eine Höhe von 70,5 kg. Dann langsames Sinken auf 67,5 lqll rascheres Sinken während einer Periode von Diarrhöen auf 64,5 kg. Wied<l kleiner Anstieg auf 67,5 kg. Dann langes Bestehen auf ca. 65 kg. Daral rasches Ansteigen (Ascites, Ödeme) auf 69,1 kg. (Letzte Wägung al 5. XL) Der Stuhl erfolgte in der Regel täglich ein- bis zweimal. Ende M-l ca. 14 Tage dauernde Periode von Diarrhöen. Später erfolgte Stuhl ol nur nach Klysmen. Befund von Blut im Stuhl siehe oben. Die Menge des täglichen Urins wechselt von 800—2400 cm3. D| letzte Woche sank die tägliche Quantität auf 500 cm3. Das spezifiscll^ Gewicht schwankt zwischen 1010 und 1020 im Durchschnitt. Gegen d(|*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30610977_0010.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)