Inaugural-Abhandlung über den Einfluss der Gase auf die Form der Blutkörperchen von Rana temporaria : als erster Abschnitt der Untersuchung über die Wirkung der Gase auf die Blutkörperchen sämmtlicher Thierklassen / von Emil Harless.
- Harless, Emil, 1820-1862.
- Date:
- 1846
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Credit: Inaugural-Abhandlung über den Einfluss der Gase auf die Form der Blutkörperchen von Rana temporaria : als erster Abschnitt der Untersuchung über die Wirkung der Gase auf die Blutkörperchen sämmtlicher Thierklassen / von Emil Harless. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![O Gas kann im freien und zwar aufgelösten Zustand im Blut enthalten seyn, wobei es durch andere Gasarten oder ver- minderten Luftdruck ausgeschieden werden kann, O wirkt durch unmittelbare Absorption auch nicht zum Theil auf die Bestandtheile des Bluts chemisch ein, wenigstens nicht, wenn sich dasselbe ausserhalb des lebenden Körpers be- findet, und man als Kennzeichen der Einwirkung die Entwick- lung von C O2 betrachtet. Was nun die Farbveränderung des Blutes durch Gase be- trifift, so sind die hierüber vorliegenden Resultate folgende. O Gas färbt das dunkelrotbe Blut intensiv hellroth. N2 O Gas färbt das dunkle Blut hellroth. N Gas erzeugt keine Farbveränderung weder im hellen noch im dunkelrothen Blut, C O2 Gas färbt hellrothes Blut schnell dunkelroth. H Gas färbt hellrothes Blut mehr braunroth. S H2 Gas färbt das helle Blut endlich schwarz. Chi. Gas färbt zuerst dunkler, dann entfärbt es. PH2 Gas färbt das hellrothe Blut tief kirschroth. A5 H2 Gas färbt das Blut schwarzroth. Jod Dämpfe färben das hellrothe Blut braungelb, SO2 Gas färbt das hellrothe Blut schwarzbraun. Es fragt sich nun, wodurch wird die Farbenveränderung möglicherweise blos physikalisch hervorgerufen. Zuerst handelt es sich darum, ob die Farbe bei durchfallendem oder bei auffallendem Licht deutlichere Ditferenzen zeigt. Nach Einwirkung von CO- oder O tritt der Farbunterschied in dem nicht mit Wasser versetzten defibrinirten Blut in beiden Verhältnissen gleich deutlich hervor. Ist dagegen das Blut mit Wasser gemischt, so wird ein Farbunterschied nur bei durch- fdlendem Licht und selbst hier nach Scheerers A'ersuchen gar nicht, nach Bruch’s 5) und Marchaud’s C) Versuchen wenig 51 Ilcnlc’s und Pfcufer’.s Zcitsclir. Bd. F. j). 288 11. 410. 6) Journal f, prnct. Chemie v. Eidniaun], Bd. 11, pag. 401.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22374498_0012.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)