Gährungserscheinungen : Untersuchungen über Gährung, Fäulniss und Verwesung, mit Berücksichtigung der Miasmen und Contagien sowie der Desinfection : für Ärzte, Naturforscher, Landwirthe und Techniker / Mitgetheilt von Ernst Hallier ; mit einer Kupfertafel.
- Hallier, Ernst, 1831-1904.
- Date:
- 1867
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Credit: Gährungserscheinungen : Untersuchungen über Gährung, Fäulniss und Verwesung, mit Berücksichtigung der Miasmen und Contagien sowie der Desinfection : für Ärzte, Naturforscher, Landwirthe und Techniker / Mitgetheilt von Ernst Hallier ; mit einer Kupfertafel. Source: Wellcome Collection.
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![Fig. 30. Ori/ptococcus-llefe auf Ileidelbeersaft im Begi'ifF, durch Spros- sung Essighefe zu bilden. Fig. 31. Aspergillus microsporus m. Sporen, zum Theil geplatzt und ihres Inhalts beraubt [sp]. Die Schwärmer haben hie und da Lepto- thrix-'Ketten und einzelne breit lanzettförmige Hefezellen [Cryp- tococcus-Form] gebildet. Fig. 32. Fadenzweig von Pemcillnim crustaceum F7\ mit Macroconidien; gezogen auf ausgekochten Fäces. Fig. 33. Leptothn'x-Ketten aus dem Zahnbeleg, in Zuckerwasser culti- virt, im ersten Stadium der Ausbildung zur Cryptococcus-Hefe. Fig. 34. Bildung von Kernhefe auf Milch aus dem Sporeninhalt von As- pergillus microsporus. Fig. 35. Bildung von länglichen Hefezellen aus Kernzellen von Asper- gillus, auf Köstritzer Bier, wobei (auch) eine Fettsäure entsteht, ähnlich den Butterkügelchen der Milch. Fig. 36. Partie aus einemHefehäutchen \oiiMucor racemosusFres., durch Aussaat der Thecasporen entstanden auf Köstritzer Bier. Fig. 37. Gallussäurehefe; gezogen aus Pe7iicillium auf schwarzer Tinte. Fig. 38. Ein Pinsel von Penicillium viride Fr es., gezogen aus der Hefe des Pilzes auf Köstritzer Bier. Fig. 39. Essigsäurehefe (Stabhefe) und To7'ula aceti von demselben Pilz. Fig. 40. Kernhefe, gezogen auf Kartoffeln aus Rhizopus nigricans L. Fig. 41. Zusammengesetzte Hefe von Polydesmus exitiosus Kühn, gezo- gen in Zuckerwasser. Man sieht die eiförmigen Zellen durch Sprossung [c, e, g) und dann durch wiederholte Zweitheilung sich vermehren [a, h, d, h, ^, /, m), wobei zuerst der Kern sich theilt, wie man besonders bei k, l, i und d wahrnimmt. Die Fi- gureny* und k zeigen Keimungen einzelner Hefezellen. Fig. 42. Colonieenhefe, entstanden beiCultur des Mutterkorns im Zucker- w^asser. Fig. 43. Sporen von Cxjstopus candidus Lev. , eine ist noch mit Kernen erfüllt, während die beiden andern schon ihre Kerne entlassen haben. Fig. 44. Kernhefe von Cystopus, in Zuckerwasser in kugelige Cryptococ- cus-Heie übergehend. Fig. 45. Arthrococcus-Yieie von Cephalothecium candidtim. Die aus Ker- nen entstandenen Hefezellen halbiren sich durch Einschnürung in der ^Nlitte. Zum Vergleich sieht man daneben zwei Dop- pelsporen abgebildet, wovon die eine schon ihres Inhalts be- raubt ist. Fig. 46. Sporen [Conidien] in Ketten aus einem aufgefaserten Haar von Herpes tonsurans.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21056596_0127.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)