De codicis Dioscuridei Aniciae Julianae, nunc Vindobonensis Med. Gr. I : historia, forma, scriptura, picturis / moderante Josepho de Karabacek ; scripserunt Antonius de Premerstein, Carolus Wessely, Josephus Mantuani. Accedunt tabulae tres lithographical et figurae sex textui insertae.
- Dioscorides Pedanius, of Anazarbos.
- Date:
- 1906
Licence: In copyright
Credit: De codicis Dioscuridei Aniciae Julianae, nunc Vindobonensis Med. Gr. I : historia, forma, scriptura, picturis / moderante Josepho de Karabacek ; scripserunt Antonius de Premerstein, Carolus Wessely, Josephus Mantuani. Accedunt tabulae tres lithographical et figurae sex textui insertae. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by Royal College of Physicians, London. The original may be consulted at Royal College of Physicians, London.
471/492 (page 475)
![des N (so soli hinfort der Neapolitanus bezeichnet werden, wahrend wir fiir den Konstantinopolitanus K setzen) sind kleiner ais ira K, die Anordnung derart, dass zumeist je zwei Pflanzen auf der oberen Malfte der Seite untergebracht werden, wahrend die untere Halfte fiir den Text reserviert ist. Die Kriiuter sind, wie beim K, in alphabetischer Reihen- folge beschrieben. Geht raan nun die beiden Kodizes systematisch durch und vergleicht Pflanze fiir Pflanze, gelangt man zu folgendem Resultate. Die Pflanzen des K und N haben denselben Typus ira Allgeraeinen; aber wahrend der K deutliche Abstufungen der kiinstlerlschen Behandlung zeigt, ist die Bildermasse des N einheitlich, d. h. so, dass sie von einer einzigen Kiinstler- hand herriihren kann, eventuell von mehreren ganz gleich stehenden Malern; sie stiramt mit der Gruppe II des K. Etwa die Malfte aller Pllanzenbilder ira N stiramt genau mit jenen <les Iv, und zwar verteilt sich diese Ubereinstimraung auf alie Abstufungen desselben. Die andere Halfte schwankt aber zwischen »ahnlich« bis »sehr abweichend«. Ich lasse ais Beleg fiir die iibereinstimmende Halfte den ^eyxQog (N = fol. 86®) und fiir die andere die avdQacf.u^ig (N = 20®) in Nachbildung folgen. Vergleicht man nun den KiyxQog des N mit jenera des K (fol. 19D) so wird man auf den ersten Blick die Gleichheit der Vorlage feststellen kbnnen; dagegen wird die grosse Abweichung zwischen der Mi’dgucptt'^ig des N und des K (fol. sob) auffallen. So liesse sich eine formliche Konkordanz aufstellen. Um nur einige Fillle herauszugreifen, sind in beiden 1 land- schriften gleich; 1] rpouTA)] (N = 12^) » ■{} ayQLu (N = I 2®) yi<jrefiun>tj (N = IO®) Bov(p9aXfiov (N = 2'Ja) ]\ikaiov (N = 58^) ’7o(g (N = 42^*) MijUGt' (;u£pog y.iinciiog (N = 97^) mehr oder weniger abweichend: M^QOTOVOV (N = 9^) MfAaQaKOv (N =7^) A>icii’9a (N = 2 2®) Bqvovici ksvxi] (N = 30^) J’i'(vqpaAAtoi' (N = 34^) ’IjiTtokdnci&ov (N = 40®) Mulayii ay^ia (N = 94'*)](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28038368_0471.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)