Atlas der Haut-Krankheiten : mit einem Grundriss der Pathologie und Therapie derselben / von Franz Mraček.
- Mraček, Franz, 1848-1908.
- Date:
- 1899
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Credit: Atlas der Haut-Krankheiten : mit einem Grundriss der Pathologie und Therapie derselben / von Franz Mraček. Source: Wellcome Collection.
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![Präparate, Pilocarpin, Atropin, Chinin, Natr. salicylicum die Thyreoideapräparate, Calciumchlorid, Menthol etc. In manchen Fällen thuen Brunnenkuren (Carlsbad, Fran- zensbad, Roncegno, Hall, Lipik) ^ute Wirkung. Externe Behandluug der Hautkrankheiten. Bei dieser gelangen zur Anwendung: 1. Das Wasser. Als solches zu Waschungen, localen und Vollbädern, wobei das kalte Wasser adstringierend, das warme gefässerweiternd wirkt. Das protrahierte Bad fHebra's Wasserbett) kommt bei I'emphigus foliaceus, Decubitus, ausgedehnten Verbrennungen, Psoriasis uni- versalis. Liehen ruber, Pityriasis rubra Hebra zur Ver- wendung. Das medicamentöse Bad verwenden wir als Soolbad, Theerbad, Sublimatbad, Moorbad u. s. f. 2. Zur Erweichung von Krankheitsproducten, welche der Haut auflagern, dienen ausser dem Wasser vornehmlich die Fette. Wir verwenden mineralische, pflanzliche, tie- rische F'ette u. z. in starrer und flüssiger Form; sie werden als solche, oder als Vehikel für Medicamente angewendet. Wir nennen als die häufigst zur Anwendung gelangen- den: Vaselinum flavum americanum, die Vasogene (oxy- genierte Kohlenwasserstoffe), Vasole (Hell), Butyrum Cacao, Ol. olivarum, Ol. amygdalarum dulcium, Ol. lini, Ol. rapae, Ol. ricini, Adeps suillus, Cetaceum, Oesypus, Adeps lanae seu Alapurin, Lanolin [kein Fett, besteht im wesentlichen aus Fettsäureäthern des Cholesterins und Isocholesterins, wie selbe sich in allen Keratingeweben imd auch in der menschlichen Haut und in den mensch- lichen Haaren finden, und freien Fettsäuren (bis 30 ^/o)], Oleum jecoris Aselli, Oleum phvseteris. Ferner: Mollin (eine überfettete Seife aus reinem Nierenfett und feinstem Cochincocosöl , durch ein Ge- misch von Kali- und Natronlauge unter GWcerinzusatz verseift), Myronin (aus vegetabilischem Wachs und Ol. physeteris dargestellt), Resorbin (aus Mandelöl, Wachs unter Zusatz von Gelatine und Seife und Adeps lanae), Glycerinum saponatum (H. v. Hebra), Epidermin (Kohn), Unguentum lanolini Paschkis: Lanol. anhydr. 65, Paraffin](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21294549_0020.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)