Ueber Sarcom der Lymphdrusen ... / vorgelegt von Raissa Putiata.
- Kerschbaumer-Putjata, Rosa, 1851-1923.
- Date:
- 1877
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Credit: Ueber Sarcom der Lymphdrusen ... / vorgelegt von Raissa Putiata. Source: Wellcome Collection.
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![töiiUng (]er normalen Verhältnisse erwarten lässt. Waldeyer er¬ mähnt, dass er solche Tumoren neben Hirn und Lymphdrüsen auch iC1*och an den serösen Häuten und im Hoden beobachtet habe, leider ds hne ausführlicher diese Fälle mitzutheilen, und nach Sattler (die l\\\ li Bili ik 1 aiifj Tumoti tat ^»genannten Cylindrome 1874) dürften auch die Cylindrome hierher iMwi zählen sein. 10l^| Auf dem oben beschriebenen Stadium bleibt jedoch die Neu¬ bildung nicht stehen: an einigen Stellen ist nehmlich der Bau dem rcinom so ähnlich, dass kaum Jemand einen Unterschied daran ennen könnte. Zellnesler und ßindegewebsstroma sind schon i schwacher Vergrösserung zu unterscheiden. An manchen Stellen gen die ersteren, an anderen das letztere vor. Halten wir uns ächst an die letzteren Partien, wo die Gestalt der Zellennester •hter zu erkennen ist; es stellen dieselben Stränge dar, welche ;er einander reichlich communiciren, also Netze bilden, und durch liehe, aber doppelt bis dreifach so breite Bindegewebssepta gc- jint werden; hie und da sind auch mehr rundliche, scheinbar leschlossene Zellhaufen, die aber an dickeren Schnitten sich leicht ■ctib||iie Tiefe verfolgen lassen, also nur Querschnitte von Zellsträngen Hellen. Ihre Breite ist wechselnd, namentlich finden sich kugelige ichwellungen an den Knotenpunkten oder an den Umbiegungs- en der Stränge. Dadurch erhalten die Bilder grosse Aehnlich- mit Lymphgefässen oder mit peripheren Partien von Cancroiden, wir sie durch die Arbeit von Koester kennen gelernt haben, ein Umstand fällt auf: viele Zellstränge haben in der Mitte ein eo, oder besser eine Spalte, denn die Zellen umgeben dieselbe nregelmässig, ohne eigentliche Wand, dass man sofort erkennt, dieselbe zum Theil in Folge der Schrumpfung der Zellen beim ten entstanden sein muss. Es haben also demgemäss die unter einander einen geringeren Zusammenhang als mit dem na und jeder Zellstrang zerlegt sich durch die Spalte in zwei Im, welche als Scheide die Stromabalken bekleiden. Die Zellen Wien dabei den oben beschriebenen Charakter bei, sie sehen Wlähnlich aus. Die äussersten sitzen in der Regel mit ihrer eine en I , Analöl 1 Pia6- ten ^ pe fflil ( der 6$ iei einet 0irl! ist jgjfiictiiIllaxe senkrecht auf dem Stroma, die übrigen liegen unregel- Pfeer, im Ganzen sehr locker; Intercellularsubstanz findet sich ^»lien ihnen nicht. las Stroma besteht aus Bindegewebe, wellenförmigen, leicht](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30574456_0011.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)