Eines hoch-edlen und hochweisen Raths der kayserlichen freyen Reichs-Stadt Franckfurt am Mayn Verordnung nach welcher der Stadt-Accoucheur die Hebammen und die Beyläuferinnen sich in ihren Verrichtungen zu achten haben.
- Frankfurt
- Date:
- 1767
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Credit: Eines hoch-edlen und hochweisen Raths der kayserlichen freyen Reichs-Stadt Franckfurt am Mayn Verordnung nach welcher der Stadt-Accoucheur die Hebammen und die Beyläuferinnen sich in ihren Verrichtungen zu achten haben. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![§♦ & €$ fo(Xabevfolcf;e^ $inb nicht wieber getauft weiten, bieweil ?$ bie Xrtttfe einmal)! empfangen bat, unb Me hortet 3d> taufe bicl> in bem Haines (BGtteo bea Paters, (B(Dttea bea ©obnea unb (£(Dttes bea 6eil* (Beiges, aueteucflid) über baefelbe aiWgefprod)eu ftnb* §. 7* @o aber foTcbeS Suibburd) einen sprebiger bie Xaufe im^attfe empfangen, unb burd) benfelbigen bie Gebete unbGtmabnungenimX>aufe genugfam gefd)e* ben, ig e£ urwonnbtben., bag e$ nacggebenbö in bie Kirche gebrad)t unb furge* gellet werbe* §* 8» ' \ ... 1 * S^an fbH and) wiffen, bag allein bie uoÖtommeneÄinblein, unb nidff bie, fo nur mit einem Jug, Slrm, ober einen Xtyeü bee £etbeg gd) berfitr^eigen unb noch nicht gar oon bei* Butter tommen, unb abgefofet ftnb, foffen genotbtaufet werben* £)enn bieweil bie Xaufe ein Vaab ber &i$iebergeburtb in ber b- 0ebrift genennet wirb, fo mug ba$$inbiein jusor gebobren, unb gar oon ber Butter tommen fepn; 5)arum, foeinÄinbleinnur einee Xgeite beraub iff, tmbnod)inber Geburtb mit0orgen gecft, ober bep ber Butter tobt fepnmag, foll man G£>tt ben*£)Grrn über bie Butter unb ttber baö itinblcin anrufen, unbbenfelben trat* lieb bitten, bag er bie Butter gnabiglid) entbinben, unb bie $rud)t3hm Väterlid) wolle laj]enbefohlen fepn, unb gar nidffjwetgen, GPtt ber $Ümdd)fige, welcher geh einen ©.Ott nennet unferer unb unfern <5aamenS, läge ibm folcbeo fein ©efc^opf, bieweil e£ oon gläubigen Gltern bertomt, unb nicht mutwillig Per* wabtlojet unb berberbet wirb, befobleu unb angenehm fepn* §♦9» £)tefe3 wäre alfo, wejfen man ben Accoucheur, bie gebammen unb bie S8et)läuferinnen ibre£fd)Wereu2lmt£ halber, p beruhten, ju erinnern, unbgu ermahnen für bbcbg notgig ernteten, wobei) man gd) iebod) bon £)brigteitlid)en Slmtb^wegen, nad) Gelegenheit ber Umgänbe, ba$ minbern unb mehren auebrücf* (ich oorbebält* Unb obzwar übrigens nicht ohne iff, bag noch berfd)iebene anbere wunberbare unb gefährliche 3ufaUe, welche bieferX)rbmmg nicht eiiwerleibtfmb, geh jutragen unb ereignen tonnen; 0o lebt man jebod) ber ungejweifelten 3uoer* geht, alle gotte$furd)tige unb bernunftige gebammen werben ftd) bei) allen Unfällen mit mbglichger Vorgd)tigteit pgicbtmäfig in £ld)t ju nehmen wiffen, mithin wolff bebenefen, bag ge in einem hod)ggefdbrlid)en Slmtleben, baritbergeGPttbent allwiffenben unb allergeredjtegen dichter, ber ihre Xrette unb glet£, nach betn (Stempel ber€braifd)en^ebmutter in€gt)pten, jwar reichlich belohnen, hinge* gen aber auch ihre Untreue uubUngeio jeitiicl) unb ewig grafen wirb, berntabk eing febwere 9ted)enfd)aft $u geben, unb anbei) XWrigfeitlkhe Slhnbung obnauS* bleiblid) $n gewarten haben* Stennenbero ge geh in allen Dothen m feiner Gott* licken -pulfe unb Varmberffgteit 51t wenben, unb btefelbe ittbrunffig anjuflebe« haben, bag er, ateber rechte Steter, welcher teilten Gefallen bat an ben <5d)merscn feiner $inber, um beg tbeuren Verbtengeg willen feinet liebgen (5obueg unfeig «£>Grrn unb £et)lanbeg 3^fn (fbtigg fo beg SJeifd)eg unb Blutes ber $tuber tbeil* haftig worben ig, gd) ber Gebdbrettben erbarmen, unb ge in ihrer 5(ngg unb $>ein 31t einer fbrberfamen frolichett Gntbiubttng, ben lieblichen Xrog be^ Geiget empgnben lagen wolle* 3n gewiffer oeger 3uoergcht, bag ge nicht unerhört bleiben, fonbern in ihren fegwerett SSerrtdgungen, nad) feinem Väterlichen SBillettr gluctlich unb gefegnet fepu werben*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30450305_0028.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)