Volume 5
Studien uber die Hirnrinde des Menschen / von Dr. S. Ramón y Cajal ... ; aus dem spanischen übersetzt von Dr. J. Bresler.
- Ramón y Cajal, Santiago, 1852-1934.
- Date:
- 1900-1906
Licence: Attribution-NonCommercial 4.0 International (CC BY-NC 4.0)
Credit: Studien uber die Hirnrinde des Menschen / von Dr. S. Ramón y Cajal ... ; aus dem spanischen übersetzt von Dr. J. Bresler. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by Royal College of Physicians, London. The original may be consulted at Royal College of Physicians, London.
2/160
![Verlag- von Johann Anibrosins Barth in Leipzig. Mit dem vorliegenden Hefte werden Ramön y Cajal's Studien über die Hirnrinde des Menschen vorläufig abgeschlossen. Es enthält das 1. Heft. Die Schriudo. [IV, 77 S. mit 24 Abb.] 1900. M. 3.—. 2. Heft. Die Bewegxiug-sriude. [IV, 113 S. mit 31 Abb.] 1900. M 4,50 3. Heft. Die H«rriudc. [IV, 68 S. mit 21 Abb ] 1902. M. 3.—. 4. Heft. Die Kiecliriudc beim Meusclieu uud Silugetler. [IV, 195 S. mit 84 Abb ] l'J03. M. 7.50. 5. Heft. Verjfleiclieude Striiktiirbesclireibuiig iiiid Histogeiiesis der Hlruriiide. Auatomisch-pliysiologische Bctriiclitiingeu über das Oehirii. Struktur der Nervenzellen des Oeliiriis. Mit Sach- und Namenregister zu Heft 1—5. [IV, 149 S. mit 47 Abb. u. dem Bildnis des Verf.] 1906. M. 6 — Bei dem hohen luteresse, welches die Neurologen seit Jleynert in Bteixendem Masse und besonders gegenwärtig dem weilausschauenden Problem entgegenbringen, in welcher Weise sich die Gleichartigkeit und Verschiedenheit der seelischen Punktionen an der iNervensuIistanz sichtbar widerspiegeln, erschien die Übersetzung von Cajals Studien besonders zeitgemüss und die Beurteilung, die sie gefunden hat, war durch- weg günstig, llio „Studien seien daher allen Fachgelehrten bestens empfohlen. Schmidt's Jahrbücher: Über die wichtigen Arbeiten O.'s ist früher bereits berichtet worden. Es muss aber ausdrttcklicli hervorgehoben werden, dass das neue Buch des Autors zweifellos die vollkom- menste Darstellung der Hirnrinde bringt, die wir bisher erhalten haben. Ohne Abbildungen ist das Wesent- liche nicht wiederzugeben ; die Grundlinien sind früher nach Krscheinen der entsprechenden Monographien bereits hier angezeigt worden. Man erkennt nun von neuem wie überaus kompliziert der Apparat ist, der hier vorliegt und dass unsere fortgeschrittene Technik, die auf dem kleinsten Baume schon ein Fasergewirr aufdeckt, dessen Herkunft und dessen Weiterverlauf gar nicht zu ermitteln ist, hier täglich mehr Probleme aufgiebt als sie gelöst hat. Vermutlich wird uns die hohe Kenntnis der DctailbiUler. die jetzt möglich ist, erst dann viel nützen, um das Prinzipielle zu finden, wenn einmal Ausfiillbilder der Eindenstruktur so studiert werden, wie heute Ausfallbilder in den Faserbahnen. Von demselben Verfasser erschienen früher: Die Struktur des Chiasma opticum nebst einer allgemeinen Theorie der Kreuzung der Nervenbahnen, Übersetzt von Dr. J. Bresler. Mit einem Vorwort von Dr. P, Flechsig, Geh. Med.-Eat und Professor an der Universität Leipzig, [VII und 66 Seiten mit 12 Abb.] 1899. M. 3,—, geb. M. 4.—. Die Verdienste, welche (Jäjal sich erworben hat, verbürgen von vornherein jeder neuen Abhandlung desselben das lebhafteste Interesse der Facligenossen. . . . Auch in vorliegender Abhandlung fehlt es nicht an wichtigen Fortschritten.; Die durch von Kollikers Autorität ins Wanken gebrachte Lehre von der partiellen Kreuzung der Sehnerven wird von Cajal wieder auf sichere Fundamente gestellt und in über- raschender Weise erweitert. Beitrag zum Studium der Medulla oblongata, des Kleinhirns und des Ursprunges der Gehirnnerven. Deutsehe, vom Verfasser erweiterte Ausgabe, besorgt von Johauues Bresler. Mit einem Vorwort von E. Mendel. [139 Seiten mit 40 Abb.] 1896. M, 6.—, geb, M. 7.—. Wiener Klinische Wochenschrift. Als im Jahre 1895 die „Apuntes para el estudio del bulbo raquideo von Cajal in den Mitteilungen der ,,Soo. Fspan. de historia natural erschienen, wird wohl jeder Kundige, der das ISuch in die Hand bekam, auch wenn er des Spanischen nicht miichtig war, bald erkannt haben, welche Fülle der interessantesten und wichtigsten Tatsachen hier niedergelegt ist. Es blieb daher nichts anderes übrig, als sich über die Schwierigkeiten der ungewohnten Sprache hinwegzusetzen und sich mit mehr oder minder grosser Anstrengung hindurchzuarbeiten. Allein die aufgewendete Mühe wurde reichlich gelohnt und gewiss wird es niemand bedauert haben, sich ihr unterzogen zu haben. Nunmehr, wo die deutsche Übersetzung vorliegt, darf man voraussetzen oder, besser gesagt, ver- langen, dass auch weitere Kreise sich mit dem Inhalte dieses Werkes vertraut machen. In einem Beferato kann derselbe allerdings nicht mitgeteilt werden, denn das Buch besteht aus ]!) einzelnen, kleineren oder grösseren Abhandlungen, in denen die Darstellung fast durchwegs eine derart prägnante, bündige ist, daß kaum ein Wort weggelassen werden darf. Besonders ausführlich werden die Ursprünge des Trigeminus, so- wie der intraoerebrale Verlauf des N. vestibularis und cochlci.ris behandelt. Die Untersuchungen sind fast durchwegs an neugeborenen Tieren oder Embryonen mittelst der Silberfilrbung durchgeführt worden. Gegen 40 Abbildungen, die den Eindruck grosser Naturtreue machen, genügen, um das Vemtändnis der schwierigen Verhilltnisse, die hier in anerkennenswert klarer Weise ge- schildert werden, zu erleichtern. Prof. H, Übersteiner.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b23983930_0005_0002.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)