Volume 1
Geschichte des Hellenismus / von Julius Kaerst.
- Kaerst, Julius, 1857-1930.
- Date:
- 1917-]
Licence: In copyright
Credit: Geschichte des Hellenismus / von Julius Kaerst. Source: Wellcome Collection.
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![NACHTRÄGE Zu S. 48, 1. Von einer Feier von ÄvuyovEia und Ar]/uf]TQL£La im roig evayyeUoig ist in der samischen Inschrift Nr. 362 bei Hondius Suppl. epigr. gr. I S. 91 die Rede. Die Evayyiha werden von dem ersten Herausgeber der Inschrift, M. Schede (Ath. Mittig. 44, 1919), wohl zutreffend auf den Sieg des Demetrios bei Salamis bezogen. Die Inschrift verstärkt die Wahrscheinlichkeit der Beziehung der in der delischen Inschrift genannten Feiern auf Antigonos I und Demetrios Poliorketes. Zu S. 63, 1. Vielleicht stehen hiermit Münzen des Ptolemaeos mit dem Symbol von Korinth (Pegasos) — vgl. Svoronos, Münzen der Ptolemaeer IV S. 26 f. — in Zusammenhang. Zu S. 67, Z. 5ff. (v. unten). Aus einer von Schede, Ath. Mittig. 44, 1919 S. 8f. veröffentlichten Inschrift von Samos (Hondius, Suppl. epigr. I S. 88 Nr. 355), Z. 36 können wir schließen, daß auch, in Samos — nach der wahrschein¬ lichen Vermutung des Herausgebers in Nachahmung des von Athen gegebenen Beispiels — eine Phyle nach Demetrios (und ebenso gewiß auch eine nach Anti¬ gonos) benannt wurde. Zu S. 75, 5. Die Fragmente der epidaurischen Inschrift sind jetzt veröffent¬ licht von Hondius, Suppl. epigr. gr. I Nr. 75 S. 13ff. Ich hoffe, hierüber einmal im Zusammenhang handeln zu können. Zu S. 181, 2. Die Fragmente des Euhemeros sind jetzt gesammelt von Jacoby, Fragm. d. griech. Historiker I S. 300ff. Zu S. 201, Z. 10 (v. unten), muß es heißen statt Kultur der Staats¬ gottheiten: Kulte der Staatsgottheiten. Zu S. 217, 1. Anstatt Salmanassars III muß es wohl jetzt heißen: Salma- nassar IV. Zu S. 234, 5. Sehr beachtenswerte Ausführungen über den Einfluß des semitisch-orientalischen Elements auf die Stoa hat jetzt M. Pohlenz gemacht, N. Jahrb. f. Wissensch. u. Jugendbildung 1926 S. 257 ff., zu denen ich hier nicht Stellung nehmen kann. Ich glaube aber, daß wir gewisse ursprüngliche Gegen¬ sätze in der stoischen Anschauung, auch soweit sie auf durchaus griechischem Boden erwachsen ist, nicht verkennen können. Zu S. 241. Über eine Verbindung des römischen Kaisertums mit der Aion- idee vgl. jetzt noch Vogt, Alexandrin. Münzen S. 52f. Zu S. 248, 3 (Sarapis-Helios) vgl. jetzt auch Vogt a. a.O. S. 55ff. (W.Weber, Drei Untersuch, z. aegypt.-griech. Religion S. 13). Zu S. 296ff. Strohm, Demos und Monarch S. 204ff. nennt die ,,Lehre vom besten Mann im Staate“ ,,die Großtat der sophistischen Staatsrechts¬ lehre“. Ich kann diese Formulierung nicht für zutreffend halten und muß ihr meine eigene Darstellung gegenüberstellen. Zu S. 341 ist hinzuzufügen, daß allerdings der Eidschwur bei der Tyche des Königs Seleukos nur von den magnesischen Kolonisten geleistet wird.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29980732_0001_0424.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)