Morphologie und Physiologie der Pilze, Flechten und Myxomyceten / A. de Bary ; mit 101 Holzschitten und einer Kuppertafel.
- Bary, A. de (Anton), 1831-1888.
- Date:
- 1866
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Credit: Morphologie und Physiologie der Pilze, Flechten und Myxomyceten / A. de Bary ; mit 101 Holzschitten und einer Kuppertafel. Source: Wellcome Collection.
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![Erklärung der Tafel. Figur I bis 3. Ph y sa ru m n I b i pe s Fr. Fig. Gestieltes Sporangium, von aussen betrachtet. Vergr. 25. Fig. 2. Ein solches halbirt, von der Schnittfläche aus gesehen, Columella und Capillitium durch Entfernung der Sporen freigelegt. Vergr. 30. Fig. 3. Verg. 390. Ein Stück Sporongiumwand nebst einem ihm angewachsenen Stück Capil- litium in Wasser ausgebreitet. « Anheftungsstellen der Capillitiumröhren. l> Kalkblasen, c Eine von einer Membran umgebene Kalkanhüufung. sp Sporen. Figur 1 und 5. Physaruni plurnbeumFr. (Schwach vergr.] Fig. 4. Plasmodium, am Rande mit dicken Anschwellungen, den ersten Anfängen der Spor- angien. Fig. 5. Gruppe junger Sporangien, während der Formung, noch durch fadenförmige Reste des Plasmodiums verbunden. Figur 6. Didymium leucopus Fr. (Vergr. 25 bis 30.) Sporangium, dessen Wand nicht ganz zur Hälfte weggenommen und dessen Sporen ent- leeit sind, im Innern Coltunella und Capillitium, aussen auf der Wand Kalkdrusen. Figur 7. Didymium farinaceum Fr. (Vergr. .190.) Stück Sporangium wand mit Capillitium und Kalkdrusen. Ersteres innen, letztere aussen der Wand ansitzend, der Einfachheit halber in eine Figur zusammengezeichnet, n Ein- zelne Capillitiumfaser. sp Sporen. Figur 8 bis 27. Didymiuin Liberlianum. Die Figuren 16, 18 bis 21 sind nach Cienkowski’s Abbildungen copirt, 350mal vergrüssert; alle ubrjgen nach 390facher Vergrüsserung, zum Theil ein wenig zu gross gezeichnet. Fig. 8. Sporen mit fast farbloser Membran; a von gewöhnlicher Structur und Grösse; im Innern der Kern nebst einem ihm sehr ähnlichen, von einem hellen Hofe umgebenen ganzenden »Körnchen«. Die anderen klein und zu 2, 3 und 4 in einer Blase liegend, was öfters bei Exemplaren, die in der Ausbildung gestört waren, nicht aber bei völlig normal entwickelten beobachtet wurde. Hg. 9. Violett häutige Sporen, mit einem dunkeln runden »Schleimklumpen«. Bei zweien derselben ist die Membran zum Bchufc der Schwärmerbildung aufgerissen. Hg. 4 0 Spore von derselben Aussaat wie Fig. 9. « Zwei Schwärmer durch Theilung des rotoplasmas gebildet; b Ausschlüpfen derselben. Der Schleimklumpen wurde bei ,1er ' heilung ausgeschieden und bleibt in der Membran zurück. Fig. 11. Schwärmer aus Sporen wie Fig. 9 entwickelt; zwei mit, einer ohne Schleimkugel Inn*™- “ Schwärmer mit dem eine Schleimkugel enthaltenden Hinterende in die Fiv 42 hi?u k* g d7Meml,raDcin«(!kle«'mt. Das eingeklemmte Stück reisst spater los.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28065128_0331.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)