Die Nahrungsmittel in ihren chemischen und technischen Beziehungen / von F. C. Knapp.
- Knapp, F. (Friedrich Ludwig), 1814-1904.
- Date:
- 1848
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Credit: Die Nahrungsmittel in ihren chemischen und technischen Beziehungen / von F. C. Knapp. Source: Wellcome Collection.
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![Wim i)at im ^((Igemeinen mit jwci jccjloccnbcn ©influffcn ju fampfcn: mit bem grojlt unb mit bec §au[nip. Se^tcrec tvicb trcfentlid) beforbert unb bcfd^lcunij^t biird^ COTangcl an 2uftTOed)fel unb burc^ SJede^ungen ober £luet= fcl}ungen, mldjt j. S5. burcl) unüocftdjtigcö 2fuö(lecf).en bei bcc (Scntc unb un= ac^tfamcö Umlabcn leidet Dorfommen. ülad) bem gcwol^ntidEjcn, alteren 95erfaf)t:en legt man auf bem ^clbe (3t:\X' ben an, in n)eld)c hk Ovübcn ein9efrf)id)tet unb bann mit @tcof) unb cinec bicfcn Sage dtU bcbecft werben. (5inc Siefe üon 4—5 t^^up ift am paffenbjlen, treil bei gropcrer Süefe ba^ grofc @en)idE)t ber oberen @d)ic{)ten, bteSiuben ber unteren ®d)tcf}ten befci()abigen tvurbe. Um ben2ufttt)ecf)fe[ |)erju|!ellen unb ju er= f)a[tcn, irerben ber fange nad) frf)malc ©raben im SSüben ber @rube ange- bradE)t unb in bie @rdben in bejiimmfen 2rbf!anben mit @trof) umit)i(feltc ^fai)U aufgejl^ellt, um nield&e lf)erum bie Otuben etngefe^t werben; ^ki)t man biefe ^fäi)k nac^^er f)eraug, fo hUihm fenfredjtc Äanate übrig, mld)t mit ben ©rdben im Soben in SSerbinbung jlef)en unb wie Äamine wirken. 5QBenn man biefelbc @rube mef)rma(6 f)tntcretnanber benu^t, fo fann eg ftd^ Ieid}t ereignen, ha^ bie juru^gcbliebenen unb mittlerweile in gdulnif ge= rat&enen 'ifbfdde unb Ucberbleibfet tan gefammten neuen 2}orrat^ in furjer Seit in §du(nip öerfe|en unb jerfforen. (Einige ber bcfferen gabrüen {)aben angefangen — unb jwar mit gutem Erfolg — an]tatt ber ©cuben, bebecfte S[>?agajine auf bei: (5rbe anjulegen. IDbgleid) fojlfpieliger in ber ^Tnlage follen fi'e ftd^ boc^ burd^ befferc ©rf)alfung ber Stuben in §oIge oon üollfommnerem Suftwedjfel besalf)lt madjen. Äeine oon beiben ^Trten ber 3(ufbewaf)rung ift btgje|t genugenb; in bei= ben Sollen »ertieren bie Oiuben merflid) an SBertl). (i§ I)aben fid) baf)er üiele ©ac^öerj^dnbige bamit befdjdftigt, biefe 2(ufbcwal^rung ber 9?uben im natura lid^en ^uj^anbc ju umgcl)en. £)iefe Sbee liegt ber in ben legten 3«f)ren mU bcfprod)enen 9)?etl)obe Don ©d^u^enbad) ju ©runbe, bie ^ubm unmittelbar nad) ber ^rnte in (Schnitten ju trotfnen, troifen aufjubewa^ren, unb alg troifner SSorratf) ju »erarbeiten, d^ ijl einleud^tenb, ba% ouf biefe 5Beifc bem sßerberben ber 9{uben burdEjauö gefteuert, eine Diel freiere Bewegung be^ S5cs triebet moglid) unb ber gabrifant nid)t mel)r fflamfd) an eine beflimmte ^eit gcbunben i|l; eg fallt aber auc^ auf ben erftcn S5li(f in bie 2(ugen, ba^ bie ganje SDSaffermaffe ber 9iuben jweimal oerbampft werben mup, namlid) einmal beim Srocfnen unb ein jwciteömal beim SSerarbeiten, wo ftc jum S5e= buf ber 2fbfd[)eibung beg Sucferä öon ben anberen ©ubftanjen wieber jugefe^t werben mup. Siefer Umflanb fallt — bei ben allgemeinen l^ol^en greifen be6 SSrcnnjlop — fel)r in'ä ©ewicbt. —](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21062109_0215.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)