Das optische Drehungsvermögen organischer Substanzen und die praktische Anwendungen desselben : für Chemiker, Physiker und Zuckertechniker / von H. Landolt.
- Landolt, H. (Hans), 1831-1910.
- Date:
- 1879
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Credit: Das optische Drehungsvermögen organischer Substanzen und die praktische Anwendungen desselben : für Chemiker, Physiker und Zuckertechniker / von H. Landolt. Source: Wellcome Collection.
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![Albuminate (Protein von Mahler), entstanden von concentrirter Kalilauge auf die Eiweissstoffe, höhere specifische Drehung als die letzteren. Als beobachtet hei: Albuminat aus Serumalbumin „ „ ungeronnenem Eieralbumin „ „ coagnlirtem Eieralbumin „ „ Casein. Lösung von Casein in starker Kalilauge. Die Drehung ist veränderlich je nach der Stärke und Menge der Lauge durch Einwirkung zeigen stets eine Maximum wurde [«Id = L«]d = [«In = 86. 47. 58,5. [«]n r= — 31. Paralbumin aus Ovarialcysten. In der natürlichen schwach alka- lisch reagirenden Lösung geprüft, ergaben mehrere Bestimmungen: [«]d = — 59, —61, — 64. Syntonin aus dem Myosin der Muskeln durch Auflösen in sehr verdünnter Salzsäure, oder durch Einwirkung concentrirter Salzsäure auf Eiweissstofie (cdagulirtes Eieralbumin oder Fibrin) erhalten. Lösung in sehr verdünnter Salzsäure. Drehung un- abhängig von der Concentration [«]d = —72. Fast genau dieselbe Drehung zeigt die Substanz in schwach alka- lischer Lösung. Durch Erhitzen der salzsauren Lösung in einem ver- schlossenen Gefäss bis gegen 100° tritt Erhöhung der specifischen Rota- tion ein auf: \a\ = — 84,8.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28125940_0253.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)